Hochzeit am Ebnisee
- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Der Tag begann ganz ruhig.Mit einem Getting Ready, das sich nicht nach Vorbereitung anfühlte, sondern nach Ankommen.
Die Braut hatte ihre Mädels um sich – und es war so schön zu sehen, wie viel echte Verbindung in diesem Raum lag. Lachen, Nähe, kleine Berührungen. Diese Art von Vertrautheit, die man nicht inszenieren kann. Genau hier entstehen die Bilder, die man später nicht nur anschaut, sondern fühlt.
Währenddessen wartete der Bräutigam bereits an der freien Trauung am Ebnisee.Der Moment, in dem sie sich dort zum ersten Mal gesehen haben, war leise und gleichzeitig voller Emotion. Ein Blick, der alles gesagt hat.
Die Trauung selbst war genau das, was eine Hochzeit sein darf: emotional, ehrlich – und immer wieder von Lachen durchzogen. Denn Liebe darf auch leicht sein.
Was diesen Tag besonders gemacht hat:Die beiden haben bereits vor vielen Jahren ganz intim in Las Vegas geheiratet. Nur für sich. Und nun wollten sie diesen Bund feiern – mit Familie und Freunden. Menschen teilhaben lassen. Erinnerungen teilen. Das war spürbar in jedem Moment.
Nach der Trauung ging es über in einen entspannten Sektempfang, begleitet von Live-Musik einer Sängerin. Währenddessen wurden Gäste vorgestellt – und auch wir Dienstleister. Für mich ist das etwas ganz Besonderes. Denn es schafft Vertrauen. Die Gäste wissen, wer ich bin, kommen auf mich zu, sind offen. Genau so entstehen ehrliche, ungezwungene Bilder.
Es gab eine Hüpfburg, auf der die Mädels Quatsch gemacht haben – laut, frei, voller Leben. Und ja: Die Bilder davon sind nicht nur lustig, sondern pures Glück. Ungeplant. Echt. Genau deshalb so wertvoll.
Danach: großartiges Essen, tiefe Gespräche und später eine wilde, ausgelassene Party.Gekrönt wurde der Abend von einem eritreischen Brauch, den die Braut selbst geplant hatte – ein Moment voller Kultur, Stolz und Gemeinschaft.
Es war ein Tag mit allem, was bleibt:Verbindung. Dankbarkeit. Freude. Leichtigkeit.
Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Hochzeit am Ebnisee begleiten durfte.Nicht nur als Fotografin – sondern als stille Beobachterin eines Tages, der genau so war, wie er sein sollte.
FUNFACT: es gab noch eine Tattoostation und drei mal dürft ihr raten, ob ich mir wohl auch eins gestochen habe ?! ;P


















































































































































































































































































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